Teilnehmer:
Langsaam (Frank Saam), Michael Beuerle, Gerry Lercher, Willi Simmler und Uwe Lercher
Am Donnerstag reisten wir alle nach Frankfurt zum Ironman Germany. Willi war
schon ein paar Tage vorher angereist, um uns einen guten Platz an der Wiese des
Rebstockgeländes, welche für die Ironman-Camper freigegeben war, zu
reservieren. Nach der Ankunft stellten wir eine Wagenburg auf, um evtl. Angreifer
von anderen Vereinen abwehren zu können. Das Rebstockgelände war super, gleich
nebenan war das Rebstockbad, welches die Athleten kostenlos während der
Wettkampfwoche benutzen konnten; und auch Dixi-Klos standen zur Verfügung,
damit keiner in die Büsche geht. Für Strom sorgte unser Sponsor Getränke
Saam, welcher uns kostenlos zu den Getränken auch ein Notstromaggregat zur
Verfügung stellte. Jetzt ging es in die Stadt, um die Startunterlagen zu holen
und auch auf die Sportmesse, um vielleicht das eine oder andere Schnäppchen zu
ergattern.
Am nächsten Morgen machten sich Langsaam und Uwe auf den Weg zum Brötchen
holen für die hungrigen Mäuler. Nachmittags war dann in der Messehalle die
Wettkampfbesprechung für die Athleten. Dort wurde uns der Ablauf des
Wettkampfes bzw. welche Regeln man einhalten muss, der Abstand zwischen den
Rädern und und und erklärt. Abends waren wir dann auf der Nudelparty, wo es
sehr leckere Nudeln, Kuchen, Salate, alkoholfreies Bier und viele andere gute
Sachen zum Magen füllen gab. Am Samstag im Laufe des Tages sind dann die ersten
Fans angekommen: Jürgen, Manne, Klaus, Andi und Otto. Mike, Beate und Petra
kümmerten sich dann um die Nudelparty am Vorabend des Wettkampfes.
Am Sonntag morgen sind wir um halb vier aufgestanden, um den ersten Bus zum
Langener Waldsee zu erwischen und ohne Hektik nochmals das Rad in der
Wechselzone zu checken. Dort angekommen wurde es auch langsam hell und die Nervosität
stieg. Wir gingen nochmals auf die Toilette und zogen uns dann den Neoprenanzug
an, um uns ins Wasser zu begeben.
Um Punkt sieben fiel der Startschuss und knapp zwei tausend Athleten machten
sich auf den Weg, die Distanz zu bewältigen. Als erstes kam dann unter ner
Stunde Langsaam aus dem Wasser, kurz darauf gefolgt von Mike, etwas später auch
Gerry, Uwe und zuletzt Willi. Alle schwangen sich aufs Rad und waren froh, die
erste Disziplin hinter sich zu haben. Beim Radsplit wurden wir unterwegs immer
wieder von unseren Fans Petra und Beate, Hans-Peter und Uwe, Carmen und Peter,
Jürgen, Manne, Klaus, Otto und Andreas gehörig angefeuert. Diana musste sich
um Jule kümmern, da diese noch nicht allzu viel Triathlon mitgemacht hatte und
sich deswegen erst an den Wettkampf gewöhnen muss. Als erstes wechselte
Frank mit einer Bomben-Radzeit unter fünf Stunden auf die Laufstrecke, gefolgt
von Mike, Uwe, Gerry und dann Willi. Zu laufen waren drei Runden á 14km auf
einer Wendepunktstrecke zu beiden Seiten des Mains. Jetzt kam auch die Sonne
raus und es wurde ganz schön warm - teilweise bis zu 30 Grad im Schatten. Aber
zum Glück war ein Teil der Laufstrecke unter Bäumen und es schob sich ab und
zu ne Wolke vor die Sonne, um die zukünftigen Ironmänner vor zuviel Sonne zu
schützen. Auf der Laufstrecke wurden wir dann von Tausenden Fans angefeuert,
die auf der Startnummer den Vornamen des Athleten lesen konnten und uns dann
immer bejubelten. Langsaam drehte immer schneller seine Runden und finishte
unter tosendem Applaus auf dem Römerberg mit einer Zeit unter 10 Stunden. Kurz
darauf kam auch Mike ins Ziel. Gegen später joggte dann Uwe gemütlich über
die Ziellinie, er wollte ja keine zu gute Zeit um Langsaam nicht neidisch zu
machen. Kurz nach Uwe finishte auch Gerry in einer super Zeit. Für Uwe und
Gerry war es der erste Ironman (aber bestimmt nicht der letzte!). Willi, der
auch die Radstrecke gut bewältigt hat, kann leider sein Tempo wegen
Magenproblemen nicht halten und muss im Sanizelt nach einer Infusion den
Wettkampf abbrechen. Nach dem alle anderen den Ironman beendet hatten und
geduscht waren, ging es wieder in die Wechselzone zum Radabholen und dann
zurück zum Rebstockgelände zu unseren Bussen. Dort haben wir dann den
"längsten Tag des Jahres" gemütlich ausklingen lassen.
Am nächsten Morgen gab es wieder ein Super-Frühstück mit Brötchen, Wurst,
Nutella etc., um die verbrauchten ca. zehntausend Kalorien dem Körper wieder
zuzuführen. Danach packten wir unsere Siebensachen und machten uns auf den Weg
zur Awardsparty, wo auch die Hawaiiqualiplätze vergeben werden. Langsaam war
nach der Ergebnisliste 39. seiner Altersklasse und 27 Startplätze werden für
diese Alterklasse vergeben. Da aber nicht alle einen haben wollen, sind die
Chancen nicht schlecht, dass einer nachrückt - dass allerdings zwölf von
siebenundzwanzig nicht nach Hawaii wollen, schien uns schier unmöglich. Leider
sagten nur zehn ab und der 37. war der letzte in der AK35, der noch einen Platz
bekam.
Da jedoch in der AK65 keiner gefinisht hat, wurde dieser eine Platz, der dort
vergeben worden wäre nach dem Reglement der Alterklasse mit den meisten
Teilnehmern zugespielt und das war die AK35! Nachdem sich beim Aufruf des 38.
keiner gemeldet hat, wussten wir sofort, Langsaam hat es geschafft - er fährt
nach Hawaii. Schnell haben alle Geld zusammengekratzt, damit er am 15. Oktober
2005 in Kona auf Hawaii bei der Ironman Weltmeisterschaft teilnehmen kann. Ab
jetzt ist er nicht mehr "LangSaam" sondern "KonaSaam".
Glückwünsche könnte ihr ihm natürlich gerne zumailen: konasaam@triraketen.de
Zeiten:
| Name | Platz AK | Schwimmen | Rad | Laufen | Gesamt |
| Langsaam | 39 | 58.42 | 4.59.08 | 3.40.47 | 9.50.45 |
| Mike | 24 | 1.05.51 | 5.23.10 | 3.43.21 | 10.17.37 |
| Uwe | 320 | 1.20.10 | 5.24.57 | 5.23.50 | 12.17.50 |
| Gerry | 344 | 1.18.52 | 5.50.06 | 5.17.23 | 12.38.42 |
| Willi | - | 1.33.31 | 6.53.50 | - | - |
Bilder

Petra mit Ironman Rucksack

ein Poster zur Erinnerung

so sieht die Finishermedallie aus

links - Toni Marshall vor dem Römer in Frankfurt

Gerry und Uwe vor dem Ironman Wettkampfbüro

beim Ausladen aus dem Bus

Beates und Mikes Vorzelt wird unter Aufbietung aller Kräfte
zusammengebaut

bei der Nudelparty Freitag Abend

Frank trinkt unter Beates kritischen Blicken ein REDBULL

der älteste Starter (77) mit seiner Frau (links)

Mike und seine Bekannte beim allabendlichen Weinle

Langsaam ist langsam schon aufgeregt

Frühstück

Dehnübungen am Frühstückstisch erhöhen den Appetit

noch ist alles relaxt

Jürgen übt schonmal für die Toilette

Faulenzen ist angesagt

Unser jüngster Fan Jule ist auch schon munter

Otto gibt den zwei Triraketen rechts mit den hautfarbenen Oberteilen
noch Wettkampftipps

kurz vor dem Schwimmstart ist der Blick auch nicht mehr klar

jetzt gehts gleich los

Endlich beginnt es

Als erster wie erwartet - Langsaam

gefolgt vom schnellsten Friseur Kornwestheims - Mike

dann kommt Gerry

auch Uwe hat keine Lust mehr im Wasser zu planschen - aber dafür
hat er Durst

Willi hat sein Schwimmsplit hinter sich

Mike strahlt - ist auch ne tolle Strecke

bei Willi lauft es augenscheinlich nicht so rund

Langsaam wird von seinen Fans Hans-Peter und Manne begrüsst

auch Mike wird zugejubelt - siehe links - da ist Manne

Uwe auf seiner gemütlichen Radrunde klatscht noch ein paar Hände ab

Jetzt sind wir beim laufen - noch strahlt alles

Langsaam hat schon zwei Bändel am rechten Arm - jetzt kommt er
zur Dritten Runde

Willi hat es auch auf die Laufstrecke geschafft

Wieder Langsaam - jetzt bekommt er gleich seinen dritten Bändel

Uwe bei der Gesichtsreinigung - man muss ja ordentlich aussehen
auf der Laufstrecke

Willi kämpft

Mike beim Durstlöschen - hoffentlich was gesundes ökologisches

Der Zieleinlauf mit unseren Fans

und Mike hat es geschafft - im Ziel

der kuckt nicht immer so (wenn der wüsste was morgen passiert)

Uwe finisht seinen ersten Ironman

Afterraceparty am Rebstockgelände

Langsaam ist guter Laune

Mike und Gerry lassen den Wettkampf nochmal Revue passieren

Petra und Beate sind auch froh dass es vorbei ist

Leider ist jetzt wieder die Abreise angesagt

Ein Gruppenfoto mit Oberschenkelmuskelvergleich

auch der Oberarm muss ins Bild

es gibt auch normale Fotos

Ironman Germany Finisher Gerry

Uwe

essen bei der Hawaiislotvergabe

Langsaam studiert die Ergebnisliste - vielleicht reicht es doch nach
Kona auf die Insel im Pazifik

er hat es tatsächlich geschafft - Langsaam fährt nach Kona !!!

siehe Bild

der glückliche Hawaiianer Konasaam

noch bezahlen und dann ab nach Hause