Kärnten Ironman Klagenfurt 6. Juli 2009
Text
wurde uns freundlicherweise von Klaus Herrmann zur Verfügung
gestellt:
Skizunft Kornwestheim
07.07.2009
Abteilung Triathlon
Uwe Lercher und Frank Linkhauer beim IRONMAN in Klagenfurt
Die beliebte Ferienregion am Wörthersee bietet für
die
Triathlonlangdistanz ideale Bedingungen. Frank Linkhauer und Uwe
Lercher von der Skizunft haben sich über ein halbes Jahr
gezielt
auf die Teilnahme vorbereitet. Sie haben bereits mehrfach verschiedene
Langdistanzen gefinisht und konnten die dabei gewonnenen Erfahrungen
nutzen. Bereits eine Woche vor dem Wettkampf waren beide nach
Klagenfurt gereist um sich zu akklimatisieren und die Strecken kennen
zu lernen. In den letzten Tagen vor dem Rennen werden die
Trainingsumfänge extrem reduziert um ausgeruht und
leistungsbereit
an den Start zu gehen. Wichtig ist auch eine gezielte
Ernährung um
die Energiespeicher im Körper maximal aufzufüllen. Am
letzten
Tag vor dem groflen Ereignis wurde dann das Material noch einmal
gepflegt und getestet: Schwimmbrille und Neoprenanzug, am Rad wurden
die Bremsen, Schaltung und der Luftdruck sowie der Helm gecheckt und
zum Schluss mussten die Laufschuhe, Sonnenschutz und individuelle
Verpflegung bereitgelegt werden. Am Renntag hiefl es dann früh
aufstehen, ab 4 Uhr trafen die Athleten am Startgelände ein
und
begannen mit ihren Vorbereitungen, um 7 Uhr fiel der Startschuss
für den Massenstart der 2400 internationalen Teilnehmer.
Linkhauer
und Lercher hatten in der Vorbereitung viel an ihrer Schwimmleistung
gearbeitet und versuchten dies jetzt umzusetzen. Dabei gab es im
Mittelfeld der Schwimmer grofles Gedränge und
Orientierungsprobleme, trotzdem konnten beide ihre Zeiten deutlich
verbessern. Linkhauer benötigte 1.08.34 Stunden für
die 3,8
Kilometer und Lercher folgte mit 1.12.20 Stunden. Nach einem
zügigen Wechsel aufs Rennrad war das oberste Gebot nicht zu
schnell anzufahren. Auf den 180 Radkilometern waren mehrere Anstiege zu
meistern die mit zunehmender Hitze enorm an den Kräften
zehrten.
Trotzdem verschärften beide nach rund 50 Kilometern ihr Tempo,
überholten zahlreiche Konkurrenten und Lercher konnte mit
einer
Radzeit von 5.15.42 Stunden seinen Rückstand auf Linkhauer
(5.17.51 Std.) verkürzen. Nun folgte mit dem Marathonlauf
über 42 Kilometer die stärkste Disziplin von Frank
Linkhauer,
für Uwe Lercher eher der ungeliebte Part des Triathlon.
Linkhauer
konnte die erste Hälfte im geplanten Tempo angehen, musste
aber
der groflen Hitze und der schnellen Radzeit zum Ende hin Tribut zollen.
Mit seiner Laufzeit von 3.43.06 Stunden reichte es noch zu einer
Endzeit von 10.15.59 Stunden und Platz 314 unter allen Teilnehmern.
Lercher machten zu Beginn des Marathons die hohen Temperaturen und die
Schwüle zu schaffen. Nach circa zehn Kilometern fand er zu
seinem
Rhythmus und von da an lief es bei ihm rund. Er benötigte
4.43.18
Stunden für den Lauf und kam in neuer persönlicher
Bestzeit
von 11.19.52 Stunden auf Gesamtrang 881 ins Ziel. Ueberragender
Gesamtsieger wurde der Belgier Marino Vanhoenacker in 8.01.38 Stunden
vor James Cunnama aus Suedafrika in 8.14.18 Stunden.
Die beiden Skizünftler werden sich nach einer verdienten
Trainingspause mit ihren Vereinskameraden auf den gemeinsamen
Jahreshöhepunkt, Anfang November, beim IRONMAN
Florida
vorbereiten. Dort wollen sie den besten Langdistanzathleten aus ihren
Reihen ermitteln und möglicherweise reicht es für den
ein
oder anderen bei einer Topleistung auch zur Qualifikation für
die
Weltmeisterschaften in Hawaii
2010.
KHE ñ Klaus Herrmann
Bilder:
von Uwe:
von Frank: