Triathlon in Forst
LBS-Liga Baden-Württemberg in Forst
Die beiden Seniorenteams der Skizunft und die Startgemeinschaft mit
Feuerbach kämpften nach nur einer Woche schon wieder um Punkte in
der Baden-Württemberg-Liga der Triathleten. Austragungsort war das
badische Forst bei Bruchsal, wo im Heidesee in diesem Jahr zum ersten
Mal im Freiwasser bei idealen Bedingungen geschwommen wurde. Das Rennen
wurde als Mannschaftswettkampf gewertet, wobei beim Wechsel das Team
nur gemeinsam zur nächsten Disziplin starten durfte und im Ziel
die Endzeit des dritten Teammitglieds für die Mannschaft
zählte. Das bedeutet, dass nicht herausragende Einzelleistungen
sondern die Ausgeglichenheit der Truppe ¸ber 1000 Meter
Schwimmen, 33 Kilometer Radfahren und 7,5 Kilometer Laufen zählt.
In der Vorbereitung haben die Skizünftler das Training speziell
darauf ausgerichtet und das Wasserschattenschwimmenì
und Windschattenfahrenì verstärkt geübt. Im
Wasser ergibt das dichte Hintereinanderschwimmen einen ähnlichen
Tempoeffekt wie beim Windschattenfahren auf dem Rad. Bei ca. 18 Grad
Wassertemperatur starteten die Mannschaften im 20 Sekundenabstand,
dabei waren Neoprenanzüge als Kälteschutz für die
Schwimmer obligatorisch. Für Skizunft 1 machte der
stärkste Schwimmer, Frank Saam, das Tempo vor Klaus Herrmann,
Reinhold Oechsle und Mike Beuerle. Nach der ersten Richtungsboje bei
200 Meter musste Oechsle mit Atemproblemen den Kontakt abreiflen lassen
und es gelang nicht die Gruppe wieder zusammen zu führen. Dies
bedeutete für Saam, Herrmann und Beuerle knapp zwei Minuten
Wartezeit in der Wechselzone, bevor die Mannschaft nach 19.13 Minuten
gemeinsam auf die Radstrecke konnte. Taktisch perfekt funktionierte das
Schwimmen bei Skizunft 2. Innerhalb weniger Sekunden waren alle
Vier aus dem Wasser und konnten in der Besetzung Thomas Kurz,
Jürgen Elsässer, Uwe Lercher und Thomas Ritzka nach 20.54
Minuten ihre Räder besteigen. Jetzt zeigte Skizunft 1 eine
starke Leistung. Durch ständig wechselnde Führungsarbeit und
dadurch konstant hohes Tempo erreichten sie eine Radzeit von 49.01
Minuten. Nur an den engen Wendepunkten fiel die Geschwindigkeit dabei
unter 40 km/h. Verstärkten Einsatz auf dem Rad brachte Mike
Beuerle, der das Rennen beim Wechsel zum Laufen beenden musste, da
seine Wadenverletzung aus dem Wettkampf in Calw noch nicht ganz
ausgeheilt und somit nicht voll belastbar war. Die zweite
Seniorenmannschaft nutzte den Windschatten ebenfalls optimal und war
flott unterwegs. Teamchef Jürgen Elsässer unterlief beim
ersten Wechsel in der Hektik allerdings ein Missgeschick. Er vergafl
beim aufsetzen seines Radhelms die Schwimmmütze abzunehmen,
wodurch ihm auf der Radstrecke die Belüftung unter dem Helm
fehlte. Trotzdem wechselte die komplette Mannschaft schon nach 52.58
Min. in die Laufschuhe. Für die erste Mannschaft galt es nun, die
erarbeitet Position zu verteidigen. Die starken Läufer Saam und
Oechsle legten ein gutes Tempo vor und Herrmann versuchte den beiden zu
folgen. Bis ins Ziel wurden sie nur von einer Mannschaft überholt
und erreichten in 1.40.02 Stunden (Laufzeit 31.50 Minuten) wieder Platz
8 in der Tageswertung. Skizunft2 konnte beim Lauf in 33.44 Minuten
noch mal Plätze gutmachen und erreichte in 1.47.37 Stunden Platz
19 in der Tageswertung. Tagessieger in der Seniorenliga wurde die
Mannschaft von SF Dornstadt in 1.34.43 Stunden.
Jürgen Friedrich bildete wieder den Kornwestheimer Teil der
Startgemeinschaft mit Feuerbach. Nachdem er mit seiner Mannschaft das
Schwimmen in 20.26 Minuten überstanden hatte, war er mit viel
Tempoarbeit an der guten Radzeit von 51.44 Minuten beteiligt. Durch
eine Unachtsamkeit in der Wechselzone verpasste er kurz den Anschluss
zu seiner Mannschaft und wurde somit nicht mehr in die Teamwertung
eingerechnet. Ohne seine Laufstärke reichte es für die
Startgemeinschaft nur zur Endzeit von 1.42.59
Stunden.
Als Einzelstarter stellte sich vor den Ligarennen Manfred Weininger
¸ber 500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und 4 Kilometer
Laufen rund 150 Konkurrenten. Die zahlreichen Aktiven und Fans der
Skizunft trieben ihn unermüdlich voran und er war vom Start weg
mit vollem Einsatz unterwegs. Belohnt wurde er im Ziel nach 1.10.47
Stunden mit dem 3. Platz in Altersklasse M50 auf Gesamtrang
48.
KHE Klaus Herrmann
Bilder: